Wir widersprechen dem CSU-Kandidaten!

Die Äußerungen von CSU-Bürgermeisterkandidat Michael Fuchs bei seiner Bewerbungsrede in der Nominierungsversammlung, dass im Arzberger Rathaus nur reagiert, aber nicht vorausschauend gehandelt werde, wollen Bürgermeister Stefan Göcking sowie dritter Bürgermeister und SPD-Ortsvereinsvorsitzender Stefan Klaubert nicht unwidersprochen stehen lassen. Anscheinend weiß Michael Fuchs nicht so recht, was er der guten Arbeit von Bürgermeister Stefan Göcking in den vergangenen Jahren entgegenzusetzen hat. Denn bei allen Aussagen bleibt Fuchs im Ungefähren und Vagen. „Er hat keine einzige konkrete Aussage darüber gemacht, was er anders oder besser machen will!“, so Stefan Göcking.

Eine Agenda für den von Fuchs propagierten neuen Weitblick ist nicht zu erkennen, so Stefan Göcking weiter. Stattdessen hat sich Fuchs nur Phrasen bedient. Vorstellungskraft, Gestaltungswille, Ideen und Konzepte, wie der Kandidat sie anmahnt, sind keine neuen Ansatzpunkte, sondern für jeden Politiker Selbstverständlichkeiten, die zum täglichen Handwerk gehören. “Auch die von der CSU in jedem Wahlkampf gebetsmühlenartig wiederholten Hinweise auf die guten Beziehungen nach München sind nicht neu, sondern ein alter Hut“, meint Stefan Göcking. „Unser Bürgermeister hat selbstverständlich zu allen Regierungsstellen guten Kontakt“, ergänzt Stefan Klaubert.

Täglich klärt Stefan Göcking zusammen mit den zuständigen Leuten in München und Bayreuth Fragen, die zum politischen Tagesgeschäft gehören. „Das kann auch ein SPD-Bürgermeister, wie die Erfolge in den vergangenen Jahren und die laufenden Projekte beweisen“, betont Stefan Klaubert. „Wäre es nicht so, dann würde dies ein sehr schlechtes Licht auf unsere Landes- und Bezirksregierung werfen.“ Und dass der angeblich so gute Draht nach München oft nichts nützt, zeigt zum Beispiel die Situation anderer Kommunen im Landkreis, die von CSU Bürgermeistern geführt werden und trotzdem weit schlechter gestellt sind als Arzberg. So zu handeln, dass die finanzielle Ausstattung und die Projekte zusammenpassen, das ist Weitblick.

Stefan Göcking und Stefan Klaubert greifen nur einige Punkte heraus, um den „Weitblick“ von Stadtrat und Bürgermeister zu dokumentieren.

Bereich Energiepolitik: Die SPD hat bereits zwei Jahre vor Fukushima die Energiewende vorangetrieben und die Gründung der Zukunftsenergie Fichtelgebirge massiv unterstützt. Inzwischen sei Arzberg zusammen mit der Stadt Hof Standort des Bayerischen Zentrums für Angewandte Energieforschung.

Demographischer Wandel – Familien: In Arzberg entsteht neuer Wohnraum, zum Teil in Zusammenarbeit mit der Wohnungsgenossenschaft, mit hochwertigen Wohnungen in der Friedrich-Ebert-Straße, mit einem neuen Baugebiet auf dem Olatsberg. An der Egerstraße wird durch Privatinitiative ein neues Seniorenwohnheim mit Arztpraxis gebaut, und ein Kindergarten entsteht. Etliche Leerstände sind beseitigt. Die alte Berufsschule wird in ein Bürgerhaus umgebaut.

Wirtschaft: Bürgermeister Stefan Göcking steht in ständigem Kontakt mit den Firmen und Betrieben und schafft die Voraussetzung, dass diese gut arbeiten können, zum Beispiel durch Straßen- oder Wasserleitungsbau. In der ehemaligen „Aktien“ haben sich mit dem gKU Winterling neue Betriebe angesiedelt. Weitere Firmen sind zu erwarten. Im Schumann-Areal baut die Lebenshilfe Werkstätten und ein Wohnheim.

Innenstadtumbau, Straßen- und Kanalsanierungen, Dorferneuerungen, Schwimmbad, Umbau der Wasserversorgung, Feuerwehrkonzept und noch vieles mehr packt Bürgermeister Stefan Göcking an und handelt dabei vorausschauend und mit Weitblick. Das alles mit fundierten Stadtratsbeschlüssen und, auch dank der Unterstützung durch Förderprogramme und Stabilisierungshilfen, bei genehmigungsfähigen Haushalten.